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Ratgeber · Vergleich

Externe IT-Abteilung oder eigener IT-Mitarbeiter?

Kurz & direkt

Für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen ist eine externe IT-Abteilung wirtschaftlicher als ein eigener IT-Mitarbeiter. Ein angestellter IT-Profi kostet inklusive Lohnnebenkosten schnell 50.000–70.000 € im Jahr – kann aber krank werden, in Urlaub gehen und nicht jedes Fachgebiet abdecken. Eine externe IT-Abteilung gibt Ihnen ein ganzes Team zu planbaren monatlichen Kosten, ohne Personalverantwortung. Ein eigener Mitarbeiter lohnt sich meist erst ab einer gewissen Unternehmensgröße.

Wenn die IT im Unternehmen wächst, stellt sich irgendwann die Frage: Stellen wir jemanden ein, der sich kümmert? Oder geben wir die IT an einen externen Partner? Beide Wege haben ihre Berechtigung – es kommt auf Ihre Größe, Ihren Bedarf und Ihre Prioritäten an. Hier der ehrliche Vergleich.

Der direkte Vergleich

 Eigener IT-MitarbeiterExterne IT-Abteilung
Kosten pro Jahr ca. 50.000–70.000 € (Gehalt + Lohnnebenkosten) planbare monatliche Pauschale
Verfügbarkeit fällt bei Urlaub & Krankheit aus Team – kein Single Point of Failure
Fachwissen begrenzt auf eine Person mehrere Spezialgebiete abgedeckt
Personalverantwortung Recruiting, Führung, Weiterbildung entfällt komplett
Werkzeuge & Lizenzen müssen separat angeschafft werden im Service enthalten
Skalierbarkeit eine Person hat eine Kapazitätsgrenze wächst mit Ihrem Bedarf mit
Kennt Ihr Unternehmen sehr gut – täglich vor Ort fester Ansprechpartner, der Ihr System kennt

Was kostet es wirklich?

Der Gehaltsvergleich allein greift zu kurz. Ein eigener Mitarbeiter verursacht mehr als nur sein Gehalt – und eine externe Abteilung deckt mehr ab als nur Arbeitszeit.

Eigener IT-Mitarbeiter
50.000–70.000 €
pro Jahr, realistisch
  • Bruttogehalt eines IT-Fachmanns
  • + Lohnnebenkosten (ca. 20–22 %)
  • + Arbeitsplatz, Hardware, Weiterbildung
  • + Software-Lizenzen & Tools
  • – fällt bei Urlaub/Krankheit aus
  • – deckt nicht alle Fachgebiete ab
Externe IT-Abteilung
planbare Pauschale
monatlich, alles inklusive
  • Ganzes Team statt einer Person
  • Monitoring, Updates, Support inklusive
  • Werkzeuge & Lizenzen enthalten
  • Keine Personalverantwortung
  • Keine Ausfälle durch Urlaub/Krankheit
  • Skaliert mit Ihrem Bedarf

Wann sich ein eigener Mitarbeiter lohnt

Ehrlich gesagt: Es gibt einen Punkt, ab dem ein eigener IT-Mitarbeiter sinnvoll wird. Wenn Ihr Unternehmen so groß ist, dass IT-Aufgaben eine Vollzeitstelle dauerhaft auslasten – typischerweise ab etwa 50–80 Mitarbeitern oder bei sehr spezieller IT –, kann eine interne Kraft sinnvoll sein. Oft ist dann sogar eine Kombination ideal: ein interner IT-Verantwortlicher für den Alltag, plus eine externe Abteilung für Spezialthemen und Vertretung.

Für die meisten kleinen und mittleren Betriebe gilt aber: Eine Vollzeitstelle ist nicht ausgelastet, aber die anfallenden Aufgaben sind zu wichtig, um sie nebenbei zu erledigen. Genau diese Lücke füllt eine externe IT-Abteilung.

Was eine externe IT-Abteilung nicht ersetzt

Damit es fair bleibt: Eine externe Abteilung ist nicht jeden Tag physisch bei Ihnen. Wenn Sie jemanden brauchen, der ständig vor Ort durch die Büros geht und auch mal eben den Beamer im Meetingraum anschließt, kann ein interner Mitarbeiter im Vorteil sein. Für die eigentliche IT-Betreuung – Server, Sicherheit, Support, Wartung – ist das aber selten der entscheidende Faktor.

Was passt zu Ihrem Betrieb?

In einem kostenlosen Erstgespräch (30 Minuten) schauen wir uns Ihre Situation an und sagen Ihnen ehrlich, ob eine externe IT-Abteilung für Sie sinnvoll ist – oder ob etwas anderes besser passt.

Häufige Fragen zum Vergleich

Ist eine externe IT-Abteilung wirklich günstiger als ein Angestellter?

Für kleine und mittlere Unternehmen in der Regel ja. Ein Angestellter kostet inklusive aller Nebenkosten 50.000–70.000 € im Jahr und ist trotzdem nur eine Person, die nicht alles kann und ausfallen kann. Eine externe Abteilung gibt Ihnen ein ganzes Team zu planbaren Kosten. Erst ab einer gewissen Unternehmensgröße kippt die Rechnung zugunsten eigener Mitarbeiter.

Was passiert, wenn mein externer Partner ausfällt?

Das ist der Vorteil eines Teams gegenüber einer einzelnen Person: Bei einer externen IT-Abteilung gibt es keinen einzelnen Punkt, an dem alles hängt. Fällt eine Person aus, übernimmt eine andere – Ihr System ist dokumentiert, sodass jeder im Team weiß, wie es aufgebaut ist. Bei einem einzelnen Angestellten im Urlaub steht dagegen oft alles still.

Kann ich beides kombinieren?

Ja, und für größere Betriebe ist das oft ideal. Ein interner IT-Verantwortlicher kümmert sich um den Alltag und ist ständig vor Ort, während eine externe Abteilung Spezialthemen, Monitoring, Sicherheit und die Vertretung bei Ausfällen übernimmt. So haben Sie das Beste aus beiden Welten.

Ab wann lohnt sich ein eigener IT-Mitarbeiter?

Faustregel: Wenn IT-Aufgaben eine Vollzeitstelle dauerhaft auslasten – typischerweise ab etwa 50–80 Mitarbeitern oder bei sehr spezieller, intensiver IT-Nutzung. Darunter ist eine Vollzeitstelle meist nicht ausgelastet, die Aufgaben aber zu wichtig für nebenbei. Genau hier ist die externe Abteilung der wirtschaftlichste Weg.

Verliere ich mit einer externen IT-Abteilung die Kontrolle?

Im Gegenteil – wenn es richtig gemacht wird, gewinnen Sie Kontrolle. Bei HAYTRON gehören alle Zugänge, Passwörter und die vollständige Dokumentation Ihnen und sind jederzeit einsehbar. Sie sind nie von uns abhängig. Das ist oft mehr Transparenz, als bei einem einzelnen Angestellten existiert, der sein Wissen "im Kopf" hat.

Ahmet Hayirli
Geschrieben von
Ahmet Hayirli · Gründer HAYTRON IT-Solutions

Über 8 Jahre als IT-Architekt bei einem multinationalen Unternehmen, seit 2020 Gründer von HAYTRON. Betreut mit seinem Team kleine und mittlere Unternehmen in Mainz und Rheinhessen als externe IT-Abteilung – mit dem Anspruch, IT so zu erklären, dass jeder versteht, was er bekommt.

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